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Die Planung eures Budgets

HOCHZEIT BEDEUTET, DASS NICHT NUR DAS BRAUTPAAR IM LICHT ERSTRAHLT!

 

Wie viel ihr ausgeben könnt, bestimmt den Rahmen, in dem sich eure Hochzeit abspielt.  Um also sicher zu sein, dass eure Hochzeit zu einem strahlenden Fest und nicht nur zu einer Kostenfalle wird, arbeitet einen Kostenplan aus und erstellt ein Hochzeitsbudget.
Die Kosten werden vor allem von der Zahl der eingeladenen Gäste und dem Ambiente, das ihr euch für eure Hochzeitsfeier wünscht, bestimmt. Überlegt, welche Ausgaben zur Gestaltung eurer Feier unbedingt notwendig sind und wer dafür aufkommen wird.
Eine Klärung der Kostenaufteilung ist dabei sehr hilfreich. Es ist heutzutage kein Muss, dass die Familie der Braut die Kosten für das Fest alleine übernimmt. So teilen sich heute oft beide Elternpaare die Kosten der Hochzeitstafel. Besprecht am besten die Planung und die damit verbundenen Ausgaben mit beiden Familien.

Kostenplan erstellen!

 

TIPP! Schreibt alles auf, damit ihr den Überblick behaltet.

 

Wenn ihr euch über die Finanzen einig geworden seid, dann wisst ihr, wie lange die Gästeliste sein darf und welche Locations ihr ins Auge fassen könnt.  Es müssen jedoch nicht immer teure und aufwendige Dinge sein, die das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis machen! Mit etwas Kreativität und Phantasie lässt sich auch mit einem kleinen Budget eine wirklich großartige Feier planen!

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WEDDING-LIST!

In manchen Regionen Österreichs wird die Kostenfrage einfach gelöst: Der Wirt veranstaltet die Hochzeit, sorgt für die Einladung von Verwandten, Freunden und Dorfbewohnern. Er organisiert die musikalische Unterhaltung und sorgt für das Wohl der Brautleute und der Brauteltern. Alle übrigen Personen kommen für ihre Konsumation selbst auf. Die Hochzeit bekommt somit den Charakter eines Dorffestes! Leider lässt sich die Idee in großen Städten nicht so einfach umsetzen ....

Um die Kosten der Tafel klein zu halten, kann das Brautpaar im Sinne einer "Happy Hour" festlegen, wie lange es für das leibliche Wohl der Gäste aufkommt. Das bedeutet, ab einem vorab vereinbarten Zeitpunkt sorgen alle selbst für Speis und Trank.

 

Wer zahlt was?

Gemäß der traditionellen Kostenaufteilung bezahlt

Die Braut

     *  den Polterabend mit den Freundinnen
     *  die eigenen Schuhe (Brautgroschensammeln)
     *  eventuell ein Geschenk für den Bräutigam als Morgengabe,

Der Bräutigam

     *  den Polterabend
     *  die Trauungsgebühr (Standesamt + Kirche)
     *  seine Kleidung (Standesamt + Kirche)
     *  die Trauringe
     *  den Brautstrauß und die Anstecksträußchen für die Gäste
     *  die Morgengabe für die Braut
     *  eventuell die Hochzeitsreise,

Die Eltern der Braut

     *  ein Hochzeitsgeschenk für das Brautpaar (die Aussteuer **)
     *  das Brautkleid mit allen Accessoires
     *  die Buketts der Brautjungfern
     *  den Blumenschmuck (Standesamt, Kirche, Auto + Tafel)
     *  die Hochzeitsanzeigen und Einladungen
     *  die Kosten für die Hochzeitstafel (Speisen + Getränke) und Musik
     *  die Hochzeitstorte
     *  den Fotografen
     *  das Brautauto oder die Hochzeitskutsche,

Die Eltern des Bräutigams

     *  die eigene Kleidung
     *  ein Hochzeitsgeschenk für das Brautpaar
     *  eventuell die Hochzeitsreise,

Der Brautführer & die Brautjungfern

     *  ihr eigenes Gewand
         AUSNAHME: ein einheitlicher Eindruck soll erweckt werden - dann müssen
         die Brauteltern für die Kleidung aufkommen
     *  die Kosten für Anreise und Unterbringung
     *  eventuell die Zeche bei der Brautentführung
     *  ein Hochzeitsgeschenk für das Brautpaar.

 

Die Aussteuer

In früheren Zeiten war es üblich, dass die Braut ihre gesamte Habe als Ausgleich dafür, dass der Mann nunmehr für ihren Lebensunterhalt aufkommen musste, in die Ehe einbrachte. Geschirr, Wäsche, Besteck wurden über Jahre gesammelt und bis  zum Hochzeitstag aufbewahrt.

Die Aussteuer

 

 

Auch kam es vor, dass die Eltern der Braut ihre Habe aufteilten und der Tochter überließen. Da heute die meisten Frauen selbst über  ein Einkommen verfügen, wird die Aussteuer  gemeinsam angeschafft. Es mag zwar etwas altmodisch klingen, aber bei der ersten Wohnungseinrichtung - egal ob vor oder nach der Hochzeit - hat sich das Sammeln der Aussteuer bestens bewährt.

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