Hochzeitsetikette – Smartphones bitte AUS!

Demnächst auf Facebook: Ein Selfie von Brautpaar mit Priester am Altar, schnell gepostet, und dann erst das „Ja, ich will!“. Smartphones und social media erlauben uns unmittelbares hinausposaunen unserer Befindlichkeiten und Erlebnisse in die Welt. Doch was davon widerspricht eindeutig der Hochzeitsetikette?

SelfieDas Fotografieren mit dem Handy und umgehende Posten der Bilder übernehmen in der Realität wohl eher die Hochzeitsgäste. Mit dem Smartphone können oft Momente eingefangen werden, die der offizielle Hochzeitsfotograf womöglich versäumt. Waren früher jedoch nur in die würdevolle Atmosphäre der Trauungszeremonie hineinklingelnde Handys ein No-Go, sind es jetzt andauernd das Smartphone hochhaltende Hochzeitsgäste, die die feierliche Stimmung vermiesen. Während der Trauung Nachrichten zu lesen, zu schreiben oder gar minütlich den neuesten Stand der Trauung zu posten, ist nicht nur unhöflich, sondern extrem respektlos.

Ein Smartphoneverbot auszusprechen hilft Brautpaaren, die ihre Hochzeit als handyfreie Zone wünschen, wenig. Denn Verbote kommen generell schlecht an. Angebracht ist jedoch ein Wunsch auf den Einladungen, das Smartphone während der Hochzeit und der anschließenden Feierlichkeiten ausgeschaltet zu lassen. Eure Gäste werden sicher verstehen und respektieren, dass ihr in Ruhe feiern wollt, ohne dauerfotografiert und umgehend gepostet zu werden. Wenn ihr es gar nicht wünscht, dass Fotos von euch auf Facebook oder Instagram veröffentlicht werden, bieten die Hochzeitseinladungen ebenfalls eine Gelegenheit, eine dahingehende Bitte zum Ausdruck zu bringen.

Stellt einen Fotomaten auf, lasst eure Gäste von eurem Hochzeitsfotografen ablichten und stellt euren Hochzeitsgästen ausgewählte Fotos eurer Hochzeit per Link zur Verfügung. So wird nicht ständig in der Nähe des Brautpaares das Fotohandy gezückt und jeder Hochzeitsgast kommt zu wunderbaren Erinnerungsfotos.

 
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