Bräuche, Traditionen und Aberglaube rund im die Hochzeit

Hochzeiten sind reich an Traditionen, die dem Brautpaar Glück bringen sollen.  Der Bräutigam darf seine Braut erst bei der Trauung im Hochzeitskleid sehen, „etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues“ gehört in jedes Braut-Outfit, wer den Brautstrauß fängt heiratet als Nächstes, … kennen wir! Aber habt ihr schon von diesen Glücksbringern und Traditionen rund um die Hochzeit gehört?
Tradition zur Hochzeit blaues Strumpfbanz

Spinnen im Brautkleid und Henna auf den Händen

In England glaubt man, eine Spinne die sich ins Brautkleid verirrt hat, bringt Glück. Der Mittwoch gilt in England übrigens als der beste Tag fürs Heiraten, und ausgerechnet der bei Brautpaaren so beliebte Samstag trägt am wenigsten zum Eheglück bei. Hochzeiten am Samstag werden womöglich entschärft durch das Bemalen der Brauthände mit Henna, was im mittleren Osten traditionell zu Schutz vor dem bösen Blick verhilft.

Gib der Braut Zucker

Ein Würfelzucker im Brauthandschuh versüßt der griechischen Überlieferung nach eure Ehe, ägyptische Bräute lassen sich von ihren weiblichen Hochzeitsgästen zwicken. Wesentlich angenehmer erscheint da schon die ägyptische Tradition, wonach die Familie der Braut in der Woche nach der Hochzeit das Kochen übernimmt, um der Braut nach der anstrengenden Hochzeit etwas Ruhe zu verschaffen.

Regen aus Erbsen für das Eheglück

Fürchtet euch nicht vor Regen an eurem Hochzeitstag, gemäß der Hindu-Tradition ist Regen ein Glücksbringer. Und in Tschechien regnet es nach der Trauung Erbsen statt Reis. Bleiben wir bei Wasser und Lebensmitteln: Marokkanische Bräute baden in Milch, um sich vor der Hochzeitszeremonie spirituell zu reinigen.
Braut mit Brautschuhen

Tradition, die Blasen schafft: Münzen im Schuh

Bei uns reicht ein zarter Pfennig im Brautschuh, schwedische Frauen müssen ihre Schuhe  gut einlaufen, sollen sie doch eine Silbermünze von ihrem Vater und eine Goldmünze von ihrer Mutter in je einem ihrer Schuhe verstecken. In China darf die Braut das Haus tradtionell erst dann verlassen, wenn der Bräutigam deren Schuhe gefunden hat - die zuvor von den Brautjungfern versteckt wurden.

Hochzeitsbrauch mal zwei: Sektkorken und Nadelbäume

In Holland wird ein Nadelbaum vor dem Haus des frisch vermählten Paares gepflanzt, um Glück und Fruchtbarkeit ins traute Heim zu bringen. Diese Tradition soll den Beiden ein erfülltes Liebesleben und Fruchtbarkeit bescheren. Holländische Brautpaare, die der Botanik in Sachen Liebesglück nicht vertrauen, legen sich lieber in der Hochzeitsnacht den Korken der ersten Sektflasche, die beim Hochzeitsfest geöffnet wurde,unter ihr Kissen.

Schmucksteine als Glücksbringer

Perlen im Verlobungsring bringen - wegen der Tropfenform - angeblich Tränen, in der Sprache der Juwelen verspricht ein Aquamarin eine lange, harmonische Ehe, auch der Saphir symbolisiert Eheglück. Statt des bei uns traditionellen Ringtausches werden in vielen Kulturen rund um den Erdball übrigens die Hände des Brautpaares zusammengebunden. Damit werden die gegenseitige Verpflichtung der Brautleute und ihr neues Band als verheiratetes Paar symbolisiert.
Ehering und Verlobungsring mit Saphir

Das nächste Brautpaar: Barfußtanz mit Strumpfband

Juni ist der beliebteste Hochzeitsmonat, kein Wunder ist die griechische Göttin Juno doch die Göttin von Ehe, Heim und Geburt. Für gutes Hochzeitsentertainment könnte folgender Aberglaube sorgen: Wenn die jüngere zweier Schwestern zuerst heiratet, muss die ältere barfuß auf der Hochzeit tanzen, um sich einen Ehemann zu angeln. Und dazu am besten noch den Brautstrauß fangen. In den USA fliegt mehr als nur der Brautstrauß: Traditionell wirft der Bräutigam das Strumpfband seiner Frau unter die Junggesellen. Wer es erwischt, tanzt mit der Fängerin des Brautstraußes. Wer weiß, vielleicht tummelt sich da ja schon das nächste Hochzeitspaar auf der Tanzfläche?

Welche Traditionen und Geschichten sich um den wohl beliebtesten Hochzeitsbrauch, das Anschneiden der Hochzeitstorte, ranken, lest ihr in diesem Beitrag!

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