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Social Media und Smartphone: Hochzeitsetikette für Brautpaare

Von der Verlobungsnachricht bis zum Hochzeits-Hashtag: So nutzt ihr Social Media rund um eure Hochzeit, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen.

Redaktion Hochzeit Brautinfo2 Min. Lesezeit

Social Media und Smartphone: Hochzeitsetikette für Brautpaare, Bild 1

Hashtags für Schnappschüsse, Statusmeldungen und Postings, die eine Hochzeit quasi live ins Netz übertragen: Auch rund um euren Hochzeitstag dreht sich die digitale Welt immer schneller. Mit diesen Tipps vermeidet ihr die typischen Fettnäpfchen im Umgang mit Social Media.

Hurra, wir heiraten: Wer erfährt es zuerst?

Ihr seid glücklich und möchtet die ganze Welt an eurem Glück teilhaben lassen. Am schnellsten geht das über Social Media. Eure Familie möchte die Neuigkeit aber bestimmt persönlich von euch hören, bevor das Foto vom funkelnden Verlobungsring auf Instagram die Runde macht. Auch eure engsten Freundinnen und Freunde wären vermutlich enttäuscht, es aus dem Feed zu erfahren.

Denkt besonders an ältere Familienmitglieder, die mit Instagram oder WhatsApp-Status wenig anfangen können. Ruft sie an oder schaut persönlich vorbei.

Hochzeitseinladungen: lieber auf Papier

Save-the-Date-Nachrichten per E-Mail oder Messenger zu verschicken, ist völlig in Ordnung, und auch digital sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Bei der eigentlichen Hochzeitseinladung gehört die gedruckte Karte aber nach wie vor zum guten Ton. In Zeiten voller Posteingänge bleibt eine Einladung aus Papier etwas Besonderes. Inspiration findet ihr bei unseren Anbietern für Hochzeitspapeterie.

Ein Hochzeits-Hashtag für tolle Fotos

Ein eigener Hashtag sammelt viele schöne Momente eurer Feier, die dem Fotografen vielleicht entgehen. So geht ihr vor:

  1. Überlegt euch einen Hashtag, etwa eure Namen mit dem Hochzeitsdatum oder ein Wortspiel.
  2. Prüft, ob der Begriff schon verwendet wurde und was darunter zu finden ist.
  3. Erwähnt den Hashtag in der Einladung und auf kleinen Kärtchen an den Tischen.
  4. Nutzt ihn ruhig auch schon für den Junggesellinnenabschied, aber überlegt vorher gut, was öffentlich werden soll.

Als Alternative zum öffentlichen Hashtag eignet sich ein privates, geteiltes Online-Album, in das nur eure Gäste hochladen können.

Ernennt eine Social-Media-Beauftragte

Euer Hochzeitstag vergeht wie im Flug. Genießt ihn mit euren Gästen, statt ein Bild nach dem anderen zu posten. Wenn ihr wirklich möchtet, dass Freunde, die nicht dabei sein können, regelmäßig Updates bekommen, übertragt diese Aufgabe einer vertrauten Person, etwa einer Brautjungfer oder einem Trauzeugen.

Handys bitte in die Tasche

Nicht jedes Paar lebt öffentlich, und nicht jedes möchte seine Hochzeit in sozialen Medien sehen. Manche Brautpaare bitten ihre Gäste daher, während der Feier auf Smartphones zu verzichten. Ein Hinweis in der Einladung und noch einmal direkt an der Location könnte etwa so lauten:

"Wir wünschen uns, dass ihr unsere Hochzeit voll und ganz genießen könnt. Bitte lasst eure Telefone und Kameras deshalb in der Tasche. Wir versprechen euch, die schönsten Bilder des Tages mit euch zu teilen."

Negative Postings verbreiten schlechte Stimmung

Nervt ein Familienmitglied mit Kommentaren zu eurer Planung, entpuppt sich die Schwiegermutter als schwierig oder antworten Gäste nicht rechtzeitig? Auch wenn es euch ärgert: Verzichtet auf Seitenhiebe auf Facebook, Instagram und Co. Das Internet vergisst nicht, und persönliche Unstimmigkeiten gehen die Öffentlichkeit nichts an. Negative Äußerungen verletzen Gefühle und schaffen Spannungen.

Greift lieber zum Telefon und klärt Konflikte in einem privaten, freundschaftlichen Gespräch. Eure Hochzeit soll etwas sein, auf das ihr euch freut, und eure Liebsten mit euch.

Häufige Fragen

Wann darf man die Verlobung auf Social Media posten?

Erst wenn Eltern, Geschwister und engste Freunde persönlich Bescheid wissen. So erfährt niemand Wichtiges aus dem Feed.

Wie finde ich einen guten Hochzeits-Hashtag?

Kombiniert eure Namen, das Datum oder ein Wortspiel und prüft vorher, ob der Begriff schon verwendet wird. Je kürzer und eindeutiger, desto besser.

Darf man Hochzeitseinladungen per WhatsApp verschicken?

Für Save the Dates ist das üblich. Die eigentliche Einladung kommt in Österreich nach wie vor meist als gedruckte Karte, besonders bei älteren Gästen.

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