Planung
So bleibt ihr eurem Hochzeitsbudget treu
Versteckte Kosten, Überstunden und Trinkgelder: Mit diesen Tipps behaltet ihr den Überblick und gebt nicht mehr aus, als ihr geplant habt.
Redaktion Hochzeit Brautinfo2 Min. Lesezeit

Ist das Hochzeitsbudget einmal festgelegt und aufgeteilt, beginnt die eigentliche Herausforderung: es während der Planung auch einzuhalten. Schön, wenn nach oben noch Luft ist. Oft muss aber reichen, was ursprünglich eingeplant war. Mit diesen Tipps behaltet ihr den Überblick, und euer Geld landet genau dort, wo ihr es haben wollt.
Mit System: jede Ausgabe dokumentieren
Haltet jeden ausgehandelten Preis und jede geleistete Zahlung fest, am besten in einer gemeinsamen Tabelle. So seht ihr jederzeit, ob ihr bei einzelnen Posten im Plan, darunter oder darüber liegt. Notiert auch Anzahlungen, Fälligkeiten und Stornobedingungen. Wie viel welche Posten in Österreich realistisch kosten, lest ihr in unserem Ratgeber Was kostet eine Hochzeit in Österreich?.
Versteckte Kosten und Extras einplanen
Überstunden vermeiden
Nur Kosten, die ihr kennt, könnt ihr einplanen. Viele Dienstleister verrechnen Aufpreise für Überstunden, vom Fotografen bis zum DJ. Wenn die Feier richtig in Schwung ist, wird es schnell später als gedacht, und das kann teuer werden. Vereinbart daher Pauschalen, haltet einen Teil des Budgets für Verlängerungen zurück oder behaltet die Uhr im Blick.
Trinkgelder berücksichtigen
Friseurin, Chauffeur, Servicepersonal: Schon kleine Trinkgelder summieren sich schnell auf einige hundert Euro. Plant diesen Posten von Anfang an mit ein.
Verkostungen und Probetermine
Probeessen bei Locations oder Caterern, Weinverkostungen und Ähnliches sind nicht immer kostenlos. Auch eine Probefrisur ist manchmal beim ersten Termin inklusive, weitere Änderungstermine werden aber meist verrechnet.
Kleinigkeiten im Blick behalten
Briefmarken für Einladungen und Antwortkarten, Gebühren beim Standesamt, kleine Extras wie Seifenblasen oder Anstecker für die Hochzeitsgesellschaft: Auch Kleinigkeiten läppern sich. Ein eigener Posten "Sonstiges" im Budget fängt diese Ausgaben auf.
Ehrlich bleiben, wenn es teurer wird
Wenn ihr in einer Kategorie mehr ausgebt als geplant und nur vage "irgendwo anders" sparen wollt, wird das mit dem Budgetrahmen nichts. Setzt Prioritäten und legt konkret fest, wo ihr einspart oder worauf ihr verzichtet, damit ihr euch das leisten könnt, was euch wirklich wichtig ist.
Ein Puffer für Unvorhergesehenes
Trotz bester Planung passiert manchmal etwas: Ein Fehler in den Menükarten macht einen Neudruck nötig, ein Deko-Element geht kaputt und muss ersetzt werden. Legt deshalb etwa fünf bis zehn Prozent eures Budgets als Reserve zur Seite.
Dienstleister vergleichen
Vergleichen lohnt sich. Je besser ihr den Markt kennt, desto klarer seht ihr, was ihr für euer Geld bekommt, und desto besser könnt ihr verhandeln. Holt mehrere Angebote ein und achtet darauf, was jeweils inklusive ist. Viele Anbieter auf einmal kennenlernen könnt ihr auf einer der Hochzeitsmessen in Österreich.
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Häufige Fragen
Wie viel Puffer sollte man im Hochzeitsbudget einplanen?
Rechnet mit etwa fünf bis zehn Prozent des Gesamtbudgets als Reserve für unvorhergesehene Ausgaben.
Welche versteckten Kosten gibt es bei einer Hochzeit?
Häufig unterschätzt werden Überstunden von Dienstleistern, Trinkgelder, Probetermine, Porto, Standesamtsgebühren und kleine Extras wie Gastgeschenke oder Deko-Ersatz.
Wie behält man die Hochzeitskosten im Überblick?
Mit einer gemeinsamen Tabelle, in der ihr geplante Beträge, Angebote, Anzahlungen und tatsächliche Zahlungen festhaltet. So erkennt ihr Überschreitungen früh.


