Planung
Eine Sitzordnung, die allen Hochzeitsgästen gefällt
Feste Plätze oder freie Wahl, Paare nebeneinander und eine klare Beschilderung: So gelingt eine Sitzordnung, bei der sich alle wohl fühlen.
Redaktion Hochzeit Brautinfo2 Min. Lesezeit

Tante Emmi darf nicht neben Onkel Werner sitzen, sonst wird es laut. Die Brautmutter ist gekränkt, wenn die neue Frau des Brautvaters an der Brauttafel Platz nimmt. Schön, wenn ihr solche Probleme beim Sitzplan nicht habt. Ein paar Grundregeln lohnen sich trotzdem für jede Hochzeit.
Feste Plätze oder freie Platzwahl?
Ihr könnt an den Tischen feste Plätze vergeben oder es den Gästen überlassen, wie sie sich an ihrem Tisch verteilen. Ein bewährter Mittelweg:
- Brauttafel: Hier legt ihr die Plätze genau fest.
- Runde Tische bis etwa zwölf Personen: Gäste bekommen nur einen Tisch zugewiesen und wählen den Platz selbst.
- Lange Tafeln: Hier ist eine feste Sitzordnung mit Tischkärtchen meist besser, damit niemand am Ende allein am Rand sitzt.
Paare zusammensetzen
Setzt Paare, die ihr gemeinsam eingeladen habt, nebeneinander. Stellt euch vor, ihr freut euch auf einen Abend mit eurem Partner und winkt einander dann über zehn Tische hinweg zu. Ärgerlich, oder? Gerade Paare mit kleinen Kindern haben selten Gelegenheit, gemeinsam auszugehen. Wenn ihr möchtet, dass sich eure Gäste kennenlernen, setzt lieber auf kommunikative Hochzeitsspiele als auf experimentelle Sitzpläne.
Klar beschildert ist halb gewonnen
Die beste Sitzordnung sorgt für Chaos, wenn sie nicht gut sichtbar umgesetzt ist. Ab etwa 25 Gästen solltet ihr auf jeden Fall einen Platz oder zumindest einen Tisch zuweisen. Jeder weiß gerne, wo er hingehört, und langes Suchen bringt Unruhe in den Saal.
- Ein gut lesbarer Sitzplan im Eingangsbereich zeigt, wer an welchem Tisch sitzt, alphabetisch sortiert ist er am schnellsten zu finden.
- Die Tische kennzeichnet ihr mit Nummern, Namen oder Farben passend zu eurem Farbkonzept.
- Tischkärtchen markieren die einzelnen Plätze.
Sitzplan, Tischnummern und Tischkarten im einheitlichen Design gibt es bei Anbietern für Hochzeitspapeterie.
Heikle Konstellationen
Gibt es Spannungen in der Familie, etwa getrennte Eltern mit neuen Partnern, sprecht vorab mit den Betroffenen. Oft entschärft ein eigener Tisch für jedes Elternteil mit seinen engsten Vertrauten die Situation, und ihr teilt die Brauttafel nur mit den Trauzeugen.
Den Sitzplan erstellen
Wie ihr Schritt für Schritt von der Gästeliste zum fertigen Plan kommt, lest ihr in unseren Beiträgen "Von der Gästeliste zum perfekten Sitzplan" und "Wer sitzt wo an der Hochzeitstafel?".
Häufige Fragen
Braucht man bei einer Hochzeit eine feste Sitzordnung?
Ab etwa 25 Gästen ist zumindest eine Tischzuweisung sinnvoll. An der Brauttafel und an langen Tafeln empfehlen sich feste Plätze mit Tischkarten.
Sollten Paare bei der Hochzeit nebeneinander sitzen?
Ja, Paare, die gemeinsam eingeladen sind, sollten zusammensitzen. Kennenlernen funktioniert besser über Spiele als über getrennte Plätze.
Wie zeige ich den Gästen ihren Platz?
Mit einem gut lesbaren Sitzplan am Eingang, nummerierten oder benannten Tischen und Tischkärtchen an jedem Platz.


