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Trauzeugen: Aufgaben, Bedeutung und die richtige Wahl

Am Standesamt nicht mehr Pflicht, für viele Paare aber unverzichtbar: Was Trauzeugen in Österreich tun, wer es werden kann und wie ihr Aufgaben klärt.

Redaktion Hochzeit Brautinfo2 Min. Lesezeit

Trauzeugen: Aufgaben, Bedeutung und die richtige Wahl, Bild 1

Trauzeugen sind nach dem Brautpaar oft die wichtigsten Menschen auf einer Hochzeit. Traditionell verwahrt einer von ihnen die Ringe, und mit ihrer Unterschrift bezeugen sie die Eheschließung. Wählt eure Trauzeugen deshalb mit Bedacht, denn ihnen kommt eine besondere Bedeutung und Verantwortung zu.

Trauzeugen am Standesamt: eine schöne Tradition

Seit November 2013 sind Trauzeugen bei der standesamtlichen Trauung in Österreich nicht mehr vorgeschrieben. Viele Paare halten trotzdem an der Tradition fest und binden liebe Freunde oder Familienmitglieder so in die Zeremonie ein. Wer als Trauzeuge unterschreibt, sollte in der Regel volljährig sein, einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis mitbringen und der Trauung folgen können. Klärt die genauen Voraussetzungen am besten bei eurem Standesamt ab. Mehr zum Ablauf lest ihr im Ratgeber Standesamtlich heiraten in Österreich.

Trauzeugen bei der kirchlichen Trauung

  • Katholisch: Für die katholische Trauung sind zwei Trauzeugen vorgesehen, die das Eheversprechen bezeugen.
  • Evangelisch: Bei evangelischen Trauungen sind Trauzeugen häufig nicht zwingend erforderlich, werden aber gerne eingebunden.

Ob Trauzeugen getauft sein oder einer bestimmten Konfession angehören müssen, regeln die Kirchen unterschiedlich. Fragt am besten direkt in eurer Pfarre nach. Heiratet ihr im Ausland, sollten die Trauzeugen die Sprache verstehen, in der die Trauung stattfindet.

Die Aufgaben der Trauzeugen

Trauzeugen leisten weit mehr als eine Unterschrift. Im Idealfall sind sie verlässliche Ansprechpartner vor der Hochzeit, aufmerksame Helfer am großen Tag und einfühlsame Wegbegleiter in der Ehe. Typische Aufgaben:

  • Beratung bei Brautkleid und Anzug
  • Organisation von Polterabend oder Junggesellenabschied
  • Hüten der Ringe bis zur Zeremonie
  • Rede oder Programmpunkt bei der Feier
  • Moderation von Hochzeitsspielen
  • Ansprechperson für Dienstleister und Gäste am Hochzeitstag

Ausführlich lest ihr das in unserem Beitrag "Wir sind Trauzeugen, was nun?".

Gut gewählt

Trauzeuge zu sein, ist nicht nur ein Titel mit vielen Aufgaben, sondern eine Auszeichnung, die ernst genommen werden sollte. Wählt Menschen, denen ihr vertraut, die zuverlässig sind und die die Zeit haben, euch zu unterstützen. Ob beste Freundin, Bruder oder langjähriger Freund: Entscheidend ist die Beziehung, nicht das Geschlecht.

Aufgaben gut besprechen

Sprecht vorab offen mit euren Trauzeugen darüber, welche Vorstellungen ihr habt und welche Aufgaben sie übernehmen sollen. Die Vorbereitungszeit soll eure Freundschaft stärken. Enttäuschte Erwartungen auf eurer Seite oder Überforderung auf ihrer bewirken eher das Gegenteil. Ihr könnt jederzeit einen eigenen Zeremonienmeister ernennen oder einzelne Aufgaben an andere Gäste abgeben. Wer viel Organisation auslagern möchte, kann auch einen Hochzeitsplaner einbeziehen.

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Häufige Fragen

Braucht man in Österreich Trauzeugen am Standesamt?

Nein, seit November 2013 sind Trauzeugen bei der standesamtlichen Trauung nicht mehr vorgeschrieben. Ihr könnt aber bis zu zwei Trauzeugen mitnehmen.

Wie viele Trauzeugen braucht man bei der katholischen Hochzeit?

Bei der katholischen Trauung sind zwei Trauzeugen vorgesehen. Details klärt ihr am besten mit eurer Pfarre.

Was muss ein Trauzeuge mitbringen?

In der Regel einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis. Trauzeugen sollten volljährig sein und der Trauung folgen können.

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