Mode und Beauty
Brautkleid für Curvy Brides: Worauf es beim Styling ankommt
Dekolleté, Taille, Hüfte: Mit dem richtigen Schnitt und passenden Accessoires setzt ihr eure Kurven im Brautkleid gekonnt in Szene.
Redaktion Hochzeit Brautinfo2 Min. Lesezeit

Viele Brautkleider sehen am Bügel oder auf dem Laufsteg großartig aus, wirken an echten Körpern aber ganz anders. Gerade bei kurvigen Figuren lohnt es sich, gezielt auf Schnitt, Stoff und Details zu achten. Das Ziel: ein Kleid, in dem ihr euch rundum wohlfühlt und eure Stärken zeigt.
Der passende Schnitt
Ein guter Schnitt betont, was ihr zeigen möchtet, und umspielt, was ihr lieber im Hintergrund lasst. Die klassische A-Linie ist für Brautkleider in großen Größen ein echter Glücksgriff. Eine hoch angesetzte A-Linie umspielt Bauch, Hüfte und Oberschenkel und sorgt für eine harmonische Silhouette. Auch Empire-Schnitte und Wickeloptiken können sehr schmeichelhaft sein.
Lasst euch bei der Anprobe nicht von der Konfektionsgröße irritieren: Brautmode fällt oft kleiner aus als Alltagskleidung, und fast jedes Kleid wird ohnehin angepasst.
Ausgewogene Proportionen
Kurvig ist nicht gleich kurvig. Manche Bräute haben ein üppiges Dekolleté und schlanke Beine, andere einen schmalen Oberkörper und betonte Hüften. Ein gut gewähltes Brautkleid gleicht die Proportionen aus und lässt die Figur harmonisch wirken.
Styling-Tipps für jede Körperpartie
Dekolleté als Blickfang
Ein schöner Ausschnitt ist bei kurvigen Bräuten oft der größte Hingucker. V-Ausschnitt, Herzausschnitt oder eine schmal geschnittene Korsage setzen das Dekolleté in Szene. Auch ein gerader Ausschnitt mit breiteren Trägern wirkt elegant und gibt guten Halt. Perlen-, Silber- oder Kristallstickereien lenken zusätzlich den Blick nach oben.
Oberarme
Wer die Oberarme lieber bedecken möchte, hat viele schöne Möglichkeiten: Spitzenärmel, transparente Ärmel aus Tüll, eine Stola oder ein Bolero bis zum Ellbogen. Gerade in einer kühlen Kirche ist das auch ganz praktisch.
Bauch
Eine lang geschnittene Korsage aus festem Material formt die Körpermitte. Raffungen und Drapierungen mit leicht diagonalem Verlauf rund um Bauch und Taille strecken optisch. Eine gut sitzende Shapewear unter dem Kleid kann zusätzlich glätten, sollte aber bequem sein.
Taille
Eine hoch angesetzte A-Linie in Kombination mit Ärmeln oder einem Bolero zaubert eine Sanduhr-Silhouette: Saum und Schultern sind betont, die Mitte wirkt schmal. Ein Gürtel oder ein Band aus Perlen- oder Kristallapplikationen an der schmalsten Stelle lenkt den Blick genau dorthin.
Hüfte
Auch hier ist die A-Linie ideal. Der Rock setzt oberhalb der Hüfte an und fällt locker darüber. Fließende Stoffe und weite Röcke sorgen für einen schönen Auftritt, ohne aufzutragen.
Beine
Unter einer langen Robe sind die Beine unsichtbar. Wer gerade mit schönen Beinen punkten möchte, kann ein kürzeres Kleid wählen oder ein Modell mit vorne geöffnetem Überrock beziehungsweise seitlichem Beinschlitz.
Accessoires mit Wirkung
Accessoires runden das Brautstyling ab. Achtet bei Schmuck auf die Proportionen: Etwas längere Ketten und größere Ornamente wirken stimmiger zu Hals und Dekolleté als zarte Mini-Anhänger. Hochsteckfrisuren und Diademe lassen runde Gesichter optisch länger wirken. Probiert verschiedene Varianten bei einem Probestyling aus.
Brautsalons mit einer großen Auswahl an Kleidern in allen Größen findet ihr in unserer Rubrik Brautmode und Brautkleider. Für Frisur und Make-up helfen euch Profis aus dem Bereich Brautstyling, Haare und Make-up.
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Häufige Fragen
Welches Brautkleid passt bei großen Größen am besten?
Hoch angesetzte A-Linien und Empire-Schnitte schmeicheln den meisten kurvigen Figuren. Sie betonen das Dekolleté und umspielen Bauch und Hüften.
Wie kann man im Brautkleid die Oberarme kaschieren?
Spitzen- oder Tüllärmel, ein Bolero oder eine Stola bedecken die Oberarme elegant. Viele Kleider lassen sich auch nachträglich mit Ärmeln ergänzen.
Fallen Brautkleider kleiner aus als normale Kleidung?
Häufig ja. Brautmode fällt oft ein bis zwei Größen kleiner aus, deshalb solltet ihr euch an euren Maßen und nicht an der Konfektionsgröße orientieren.


