Mode und Beauty
Ringwarming: Gute Wünsche eurer Gäste für eure Trauringe
Beim Ringwarming halten eure Gäste die Trauringe kurz in der Hand und geben ihnen gute Wünsche mit. So bindet ihr das schöne Ritual in eure Trauung ein.
Redaktion Hochzeit Brautinfo2 Min. Lesezeit

„Bevor ihr eure Plätze einnehmt, nehmt euch einen Moment Zeit für die Ringe von Alexandra und Robert. Haltet sie kurz in der Hand, wärmt sie mit euren guten Gedanken und gebt den beiden einen stillen Wunsch für ihre gemeinsame Zukunft mit.“
Was ist Ringwarming?
So oder ähnlich kann die Einladung zum Ringwarming klingen. Bei diesem Ritual segnen oder „wärmen“ die Hochzeitsgäste die Trauringe, bevor das Brautpaar sie einander ansteckt. Die Idee ist so romantisch wie einfach: Eine Vertrauensperson erklärt den Gästen, dass ihr euch die guten Wünsche eurer Liebsten für eure Ringe wünscht.
Ringwarming vor der Trauung
Bei größeren Hochzeiten werden die Ringe vor Beginn der Zeremonie auf einem schön dekorierten Tisch im Eingangsbereich der Kirche oder der Traulocation ausgelegt. Eine Vertrauensperson behält sie dabei im Blick. Die Gäste können die Ringe kurz in die Hand nehmen und:
- still einen Wunsch oder ein kleines Gebet für euch formulieren,
- ihre Wünsche auf Kärtchen schreiben, die ihr später gemeinsam lest,
- oder ein paar Zeilen in ein Gästebuch eintragen.
Ringwarming während der Zeremonie
Bei kleinen Hochzeitsgesellschaften könnt ihr das Ringwarming direkt in die Trauung einbauen. Vor dem Eheversprechen und dem Ringtausch werden die Ringe durch die Reihen gereicht, etwa auf einem Ringkissen, einem Buch, einem kleinen Teller oder in einer Muschelschale. Wer Angst hat, dass ein Ring zu Boden fällt, fädelt die Ringe auf ein langes Band, das durch die Sitzreihen gespannt wird. So wandern sie sicher von Gast zu Gast.
Besonders gut passt das Ritual zu einer freien Trauung, bei der ihr den Ablauf ganz nach euren Vorstellungen gestalten könnt. Sprecht bei einer kirchlichen Trauung vorab mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer, ob und wie das Ritual Platz findet.
Warum das Ritual so verbindend ist
Ringwarming bezieht eure Liebsten auf ganz persönliche Weise in die Zeremonie ein. Gleichzeitig können alle eure Ringe aus nächster Nähe sehen. Wenn ihr sie euch schließlich ansteckt, tragen sie die guten Wünsche eurer Familie und Freunde in sich.
Jeder Gast kann dabei seinen eigenen Glauben und seine eigene Art, euch Glück zu wünschen, einbringen. Das Ritual steht dafür, dass eine Hochzeit nicht nur zwei Menschen verbindet, sondern auch zwei Familien und unterschiedliche Freundeskreise.
Ringwarming im kleinen Kreis
Ihr feiert eine große Hochzeit, wünscht euch den Segen für eure Ringe aber nur von den engsten Menschen? Dann plant ein eigenes Ringwarming im kleinsten Kreis, zum Beispiel beim Getting Ready, beim Familienessen am Vorabend oder direkt vor der Trauung mit Eltern, Geschwistern und Trauzeugen.
Häufige Fragen
Was ist Ringwarming bei einer Hochzeit?
Beim Ringwarming halten die Hochzeitsgäste die Trauringe kurz in der Hand und geben ihnen still oder schriftlich gute Wünsche mit, bevor das Brautpaar die Ringe tauscht.
Wie lange dauert ein Ringwarming?
Das hängt von der Gästezahl ab. Bei 30 bis 50 Gästen solltet ihr während der Zeremonie etwa 5 bis 10 Minuten einplanen, bei großen Hochzeiten ist ein Tisch vor der Trauung praktischer.
Kann man Ringwarming auch in der Kirche machen?
Oft ja, das solltet ihr aber vorab mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer absprechen. Bei einer freien Trauung lässt sich das Ritual besonders einfach einbauen.


