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Mode und Beauty

Clean Chic, Capes und Zweiteiler: Brautmode-Trends mit Bestand

Schlichte Eleganz, Transparenz, Jumpsuits, Capes und Boho-Vintage: Diese Brautmode-Trends haben sich gehalten und prägen die Kollektionen bis heute.

Redaktion Hochzeit Brautinfo2 Min. Lesezeit

Clean Chic, Capes und Zweiteiler: Brautmode-Trends mit Bestand

Manche Trends verschwinden nach einer Saison wieder, andere bleiben. Auf den großen Brautmodeschauen in Barcelona, New York und anderen Modemetropolen haben sich in den vergangenen Jahren einige Stilrichtungen herausgebildet, die die Kollektionen bis heute prägen. Wir stellen sie vor und zeigen, wie ihr sie für eure Hochzeit umsetzen könnt.

Clean Chic: schlicht und elegant

Sehr schlichte, elegante Modelle aus fließenden, edlen und glatten Stoffen, dafür ohne viele Extras: Das ist Clean Chic. Crêpe, Satin und Mikado-Seide stehen im Vordergrund, der Schnitt muss perfekt sitzen, weil er nicht hinter Spitze oder Glitzer verschwinden kann.

Gerade weil das Kleid so reduziert ist, dürfen die Accessoires auffallen. Rückenketten, große Ohrringe oder ein markanter Haarschmuck setzen gezielte Akzente. Ein Vorteil von Clean Chic: Die Kleider wirken auch auf Fotos nach vielen Jahren noch zeitlos.

Haut zeigen und Transparenz

Ein tiefer Rückenausschnitt, ein großzügiges Dekolleté oder durchscheinende Einsätze sind in vielen Kollektionen zu finden. Ebenfalls beliebt sind transparente Tüllröcke über kürzeren Unterkleidern sowie knielange oder wadenlange Brautkleider.

Tipp: Wenn ihr kirchlich heiratet, klärt vorab, ob die Pfarre Wert auf bedeckte Schultern legt. Ein Bolero, ein leichtes Cape oder eine Stola aus Spitze lassen sich für die Zeremonie elegant ergänzen und danach ablegen.

Zweiteiler, Jumpsuits und Spitze

Zweiteilige Brautoutfits aus Top und Rock oder Top und Hose sind praktisch und vielseitig. Die Einzelteile lassen sich nach der Hochzeit oft mit anderen Kleidungsstücken kombinieren und erneut tragen. Jumpsuits wiederum sind bequem, modern und besonders am Standesamt eine beliebte Wahl. Und Spitze bleibt ein Dauerbrenner, ob als ganzes Kleid, als Oberteil oder als feine Applikation.

Das Cape als Hingucker

Ein Trend, der fast wie aus einem anderen Jahrhundert wirkt, ist das Cape. Es verleiht einem schlichten Kleid das gewisse Etwas und sorgt für einen eindrucksvollen Auftritt beim Einzug. Capes gibt es aus zartem Tüll, aus Spitze oder aus festeren Stoffen, kurz bis zur Schulter oder bodenlang mit Schleppe. Bei Herbst- und Winterhochzeiten bieten sie zudem etwas Wärme.

Farbige Akzente und dezente Muster

Immer mehr Bräute möchten mit ihrem Kleid ein eigenes Statement setzen. Das muss nicht gleich ein komplett farbiges Kleid sein. Beliebt sind weiße oder cremefarbene Stoffe mit dezenten Drucken, zarten Blütenstickereien oder einem Hauch von Farbe im Unterkleid, etwa in Rosé, Champagner oder Blush.

Boho und Vintage

Weich fließende Brautkleider im Boho-Vintage-Stil sind seit Jahren beliebt und kein bisschen aus der Mode. Der einfache Schnitt, kombiniert mit verspielten Elementen und dezenter Spitze, passt besonders gut zu Gartenhochzeiten, Feiern im Weingarten oder auf dem Land.

Mehr als ein Outfit

Wer möchte und es sich leisten kann, wechselt im Laufe des Tages das Outfit: ein schlichtes Kleid oder ein Anzug fürs Standesamt, eine festliche Robe für die Kirche oder die freie Trauung und ein kurzes, tanzfreundliches Kleid für die Party. Eine günstigere Variante sind wandelbare Kleider mit abnehmbarem Überrock, Cape oder Ärmeln.

Welche dieser Trends auch zu euch passen, lässt sich am besten bei einer Anprobe herausfinden. Brautmodengeschäfte und Ateliers findet ihr unter Brautmode und Brautkleider.

Häufige Fragen

Was bedeutet Clean Chic bei Brautkleidern?

Clean Chic steht für sehr schlichte, elegante Brautkleider aus glatten, fließenden Stoffen ohne viele Verzierungen. Akzente setzen dafür Accessoires wie Rückenketten oder Haarschmuck.

Sind zweiteilige Brautkleider noch modern?

Ja, Zweiteiler aus Top und Rock oder Hose sind fester Bestandteil vieler Kollektionen. Diese Outfits sind bequem, vielseitig und lassen sich nach der Hochzeit oft erneut tragen.

Darf man in der Kirche ein rückenfreies Brautkleid tragen?

Das hängt von der jeweiligen Pfarre ab, daher lohnt sich eine kurze Nachfrage. Mit Bolero, Cape oder Stola lässt sich ein offener Rücken für die Zeremonie leicht bedecken.

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