* WE ALL HAVE OUR LITTLE VANITIES.
Zitat: Oscar Wilde
Wem ein klassischer Hochzeitsanzug nicht festlich genug ist, der kann vor dem Altar auch etwas Längeres tragen und damit zugleich vornehm im Trend liegen. Denn der Trend 2013 in der Bräutigammode ist eindeutig die "New Classic". Dabei orientiert sich die Mode an den Kleidern und Anzügen des Bürgertums im 18. Jahrhundert. Perfekt für Herren, die etwas Besonderes, etwas wirklich Schönes tragen wollen, meint der Modeexperte Josef Dolzer (GF Hochzeitsmoden Teller).
WEDDING-TIPP! Ihr Hochzeitsoutfit sollte zum Kleid Ihrer Braut passen. Aber, wie bewerkstelligt man das, ohne vorher das Kleid gesehen zu haben? Am einfachsten ist es Ihre Liebste um eine Stoffprobe zu bitten. Noch einfacher: kaufen Sie im selben Geschäft wie Ihre Zukünftige ein. Oder Sie wählen als Begleitung einfach eine Person, die das Kleid kennt.
* MAN SOLLTE ENTWEDER EIN KUNSTWERK SEIN, ODER EINES TRAGEN!
Zitat: Oscar Wilde
"Der Incroyables - die Unglaublichen" waren die Dandys der Französischen Revolution in der Zeit nach Robespierre. Jene geckig gekleideten Männer des späten 18. Jahrhunderts, mit üppigen Kragenformen und hautengen Kniehosen.
Die Frauen dieser Bewegung nannten sich "Les Merveilleuses - die Wunderbaren", die mit ihrer allzu knappen Bekleidung Aufsehen erregten. Später entstand in England des 19. Jahrhunderts eine Dandy-Kultur, deren Ziel es war, das Leben und die Mode als ästhetisches Kunstwerk gestalten zu wollen.
Der It-Star dieser Bewegung war das Dichtergenie Oscar Wilde. Er war die Ikone einer ganz neuen Generation. Seine Samtanzüge und Hemden verliehen Großbritannien Eleganz. Er war die "Stil-Ikone" seiner Zeit. Hochelegant und exzentrisch zugleich. Aber ein bisschen Exzentrik hat noch nie geschadet. Meinen Sie nicht auch?
Sein Format: Das richtige Outfit für den entsprechenden Anlass! Oscar hatte also ein Faible für Mode, denn für ihn machten Kleider Persönlichkeiten.
~ UNSERE MODE HAT GROSSE EINFLÜSSE VON DER ENGLISCHEN DANDY- & GENTLEMAN-MODE.
Zitat: Hermann Teller
Die Herren haben wieder Lust auf Pomp und setzen bei der Bräutigam-Mode auf prachtvolle, mit Goldfäden durchzogene Blumenmuster, die an Barockzeiten erinnern.
EINE FRAGE DES RICHTIGEN STILS!
Die zumeist großen Blumen-Prints sollte man lieber nicht mischen. Sonst droht Kasperlgefahr! Ein Teil mit Muster reicht. Lieber auffälliges Schuhwerk dazu kombinieren.
Gar nicht verstaubt präsentiert sich das luxuriöse Lieblingsgarn barocker Könige. Ein wahrer Modeklassiker eben, der wunderbare Stoff überdauert einfach alle Modetrends und macht sich in Schwarz besonders großartig.
So wirkt Opulenz!
Ein Brokatteil pro Outfit reicht, allover ist nur etwas für Mode-Profis.
Der Schnitt: Ein Gehrock ist etwa zwanzig Zentimeter länger als ein Sakko (maximal knielang) und hat einen geraden Saumabschluss. Edle Stoffe wie Brokat, Samt, Seidentaft werden 2013 vom Bräutigam in wunderschönen Farben als Gehrock getragen. Und der wirkt dank schmaler Cuts und glanzvollem Schimmer bei Hochzeiten nicht nur edel, sondern auch spektakulär. Alltagstauglich werden die bestickten Jacken mit schwarzen Basics.
Der Vorteil: Die chicen Jacketts sind wahre Figurschmeichler! Sie lassen die gesamte Silhouette ausgeglichener erscheinen. Seitlich wird die Figur optisch verschmälert.
Der Nachteil: Der Gehrock sieht nur wirklich toll an großen Männern aus - so ab 1,80 m.
Gently! Samt sieht vor allem am Abend und in satten, dunkeln Tönen wie Smaragdgrün, Schwarz und Nachtblau super chic aus!
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